Der Frühling ist ausgebrochen, es treibt die Leute aus dem Haus. So auch Julia und mich. Wir hatten uns für heute für so quasi zu einer Touri-Tour durch Heidelberg verabredet: Hauptstrasse (Deutschlands längste zusammenhängende Fussgängerzone), Bergbahn, Schloss, Apotheken-Museum, grosses Fass und einkehren in einer Chocolaterie.
Eingang des Schlosses, links Julia.
Wir sehen uns nicht so oft (weil wir an sehr verschiedenen Orten wohnen) und so fiel es mir richtig auf: Ich habe mich innerlich gehäutet.
Nicht mehr diese (mords) innere Anspannung, sondern viel gelassener. Ab und zu kommt noch ein Anflug von früherer Haltung auf, aber ich kann jetzt darauf vertrauen, dass das passé ist.
Blick vom Schloss auf die alte Brücke, der Himmel war bedeckt.
Bin ich froh. Auch beim Stricken merke ich das. Ich stricke viel ruhiger und gelassener, mit einer ganz anderen Attitude als früher, vor nicht allzu langer Zeit. So schlimm wie beim Bücherlesen ist es nicht (ich war zu früheren Zeiten der reinste Bücherwurm, heute lese ich viel weniger und in der Hauptsache Sachbücher), doch ich merke es.
Viele Grüße und danke nochmal für den schönen Ausflug in Heidelberg. Mir hat es auch richtig gut getan, nach der langen Zeit mal wieder raus zu kommen.
Liebe Sabine, das freut mich zu hören, dass du dich entspannter und ausgeglichener fühlst als früher. Und mal ab und zu raus zu kommen aus der eigenen Höhle, das ist doch immer eine gute Idee, wie ich ja auch an mir selber merke. Klasse, weiter so!
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