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Auf der Suche nach der Kopfschmerzursache

Heute bin ich - wie es mir immer mal wieder passiert - mit Kopfschmerzen aufgewacht. Doch diesmal dachte ich, ich sei dem Übel auf den Grund gekommen: Zu wenig getrunken. Denn ich war in der Nacht trockenen Halses aufgewacht und selbst dann hatte ich nicht ausreichend getrunken (müde, wie ich war).

Also, Tante Gugel in Schwung setzen und nachforschen. Stellt sich heraus, dass der Zusammenhang zwischen Kopfschmerzen und mangelnder Flüssigkeit wissenschaftlich nicht belegbar sei! Ha, dabei hatte ich vorher nie von so etwas gehört, bin einfach von mir selbst ausgegangen. So unrecht werde ich dann mit dem Flüssigkeitsmangel nicht haben.

Weitergesucht. Anscheinend gibt es einen Zusammenhang zwischen Kopfschmerz und Hunger / nicht genügend gegessen. Ob dem bei mir so ist? Ich muss es mal beobachten.

Ich habe keine Migräne, so ein Schmerz ist es nicht. (Bin ich froh.) Aber lästig ist es allemal.

"nur" schön, mehr nicht

Gestern hatte ich es mit einem Freund über Fotografien und Fotografen und Verkaufen der Fotos und sind dann auf die Fotografien einer Bekannten zu sprechen gekommen, die schöne Fotos macht.
Ja, schön sind sie, aber mehr nicht. Nett halt. Weder interessant noch spannend noch ... Ihr reicht das.
Ich hatte sie vor Jahren mal gefragt, was für Feedback sie sich wünscht. Feedback, mit dem man was anfangen kann, mit dem man arbeiten kann, an dem man wachsen kann? Sie meinte, "schön" würde ihr reichen.
So sehen die Fotos auch aus, schön eben. Keine Entwicklung gewünscht.

Da ticke ich anders. Ich lese doch immer wieder bei David duChemin, und passend zu dieser Attitüde finde ich seinen Podcast über Without the Gargoyles (ohne die Wasserspeier). Sie stehen bei ihm stellvertrend für die meist negativen Gesetze, die wir im Kopf haben (vielleicht auch von anderen ausgesprochen), und die unsere Kreativität massgeblich beeinträchtigen. Mir scheint, die hemmen nicht nur unsere Kreativität, sie hindern uns allgemein am Wachsen und an unserer Entwicklung.

Am Beispiel: "Schön" klingt positiv, aber es wird nicht hinterfragt. Ist das möglicherweise ein Relikt aus weiblicher Sozialisation? Schön zu sein, dekorativ zu sein, aber nichts zu hinterfragen?
Ich weiss nicht, ob das auf diese Fotografin zutrifft. So gut kenne ich sie nicht. Auch wenn es stimmt, dass sie der erzkonservativen Szene zuzuordnen ist.

Für mich heisst dieses Beispiel: Ich kann ruhig munter drauflosfotografieren, mich entwickeln und meine Fotos zur Schau stellen. Sie sind nicht schlechter als die der Fotografen, die ihre Fotos sogar verkaufen.
Ich dachte immer, die Fotografie sei so ein schlimmer Markt, weil so viele Leute fotografieren und schöne Bilder machen. Dass es zwischen "schön" und "schön" massive Unterschiede gibt, das war mir nicht klar.