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Kennt Ihr Thomas Hübl?

Eine Freundin hat mich auf Thomas Hübl und da vor allem auf seine Youtube-Filmchen aufmerksam gemacht. Der hätte viel Gutes zu sagen, meinte sie.

Nun bin ich nicht so eine grosse Filmchenguckerin, sondern habe im Katalog unserer Stadtbücherei gesucht. Sie hat tatsächlich zwei Bücher von ihm. Das über heilsame Beziehungen ("Die heilsame Kraft unserer Beziehungen", so der Titel) habe ich mir ausgeliehen und lese es gerade durch.
Es sind etliche Übungen drin, die ich auch schon gemacht habe. Nicht alle, denn ich bin mit dem Buch noch nicht zu Ende. Ich merke, dass mir diese Übungen gut tun. (Es sind einfache Übungen. Vllt. könnte man sie als Achtsamkeitsübungen bezeichnen, als Meditation (damit kenne ich mich nicht aus, aber ich denke, da geht es irgendwo hin), als Entspannungsübungen.)
Womit ich meine Schwierigkeiten habe, ist, wenn er von "feinstofflich" redet. Das erinnert mich an Rudolf Steiner bzw. an Homöopathie, was beides nicht meine Sache ist.

Und so frage ich Euch: Kennt Ihr Thomas Hübl, könnt Ihr was dazu sagen?

"Radfahren wie in Amsterdam."

So oder so ähnlich stand es auf so manchem Wahlplakat der Partei Volt.
Nun, eines dieser Plakate hing vor ein paar Wochen an einem Laternenpfahl an der Neckarwiese. Wir hatten Hochwasser, die gesamte Neckarwiese war überschwemmt und so hing das Plakat sinnigerweise knapp über dem Wasserspiegel: "Radfahren wie in Amsterdam."
Wie treffend!

Öfter mal eine nette Geste

Wir gehen am Blumenladen vorbei, in dem der gerade zu Gast weilende Freund mir einen schönen, kleinen Blumenstrauss gekauft hat. Er sagt, er bringe immer mal wieder den Bedienungen in seinen Lieblingscafés so einen kleinen Blumenstrauss mit. Diese kleinen Gesten der Menschlichkeit seien so nötig, so belebend ... Und so wichtig in Zeiten, in denen diese lebensfeindlichen Recht(sextrem)en zulegten.
Das merke ich mir.

Elektrotechnik, Informatik und Psychologie unter einem Dach.

Das trifft auf die drei Fachbereiche an der Uni Ulm zu, sie sind alle in einer Fakultät. Hach, das war eine Freude, das zu lesen! Die E-Techniker (ich habe das an dieser Uni studiert) waren - zumindest zu meiner Zeit, aber heute dürfte das nicht viel anders sein - ziemlich konservativ, wenig offen. Einige (nicht alle, aber bei den E-Technikern war der Prozentsatz einigermassen hoch) meiner Kommilitonen waren doch ziemlich vernagelt, unfähig und unwillens, über den eigenen Tellerrand zu schauen.

Das habe ich bitter zu spüren bekommen, als mein Vater dort aufgeschlagen ist, mit dem ich nun wirklich gar nichts zu tun haben wollte. Da hatte ich schon nicht mehr dort studiert, war nach Heidelberg verzogen. Und er wusste nicht, wo ich bin. Eines Tages ist er hier aufgeschlagen, an meiner Hochschule, noch dazu an meinem Geburtstag, hatte eine ganze Bagages mit sich.
Wisst Ihr, damals, zu Uni-Zeiten, da war ich zusammengebrochen ob der Zustände in meiner Familie (ich sage "meine Familie", weil da mehr drin steckten, aber tatsächlich kam es von aussen und ging auch weit über meine Familie hinaus - sagen wir mal so: Wäre ich ein rachsüchtiger Mensch, wäre ich nun gut beschäftigt). Das war damals dort bekannt.
Mir dann aber meinen Vater hinterzuschicken, an meinen neuen Ort, an dem ich mich sicher wähnte, das ist niederträchtig, hinterhältig und selbstgerecht. (Dasjenige, das das verbrochen hat, hat sich nie bei mir gemeldet.) Ich weiss gar nicht, was für einen verdrehten Kopf man haben muss, derartiges zu tun. Zuhälterei ist das, wenn nicht noch Schlimmeres. Gewalttätig (gegenüber einer wehrlosen Person) auf jeden Fall.

Lebensmotive

Zur Zeit lese ich ein Buch zum KeyAccountManagement. Darin wurden auch kurz die 16 Lebensmotive nach Steven Reiss angesprochen. Neugierig habe ich im Internet danach gesucht.

Ich lese gleich mal: Rache. Beim ersten Mal Lesen denke ich, das bin so überhaupt nicht ich, aber es trifft auf meine verstorbene Quasi-Stiefmutter zu (wenn Ihr jetzt an Märchenfiguren denkt: Recht habt Ihr, sie hatte ein Verhältnis zu mir wie im Märchen). Die war rachedurstig.
Beim zweiten Mal Lesen denke ich, mit ihr hat die negative Besetzung von Rache viel zu tun, aber das, was in dem Kästchen beschrieben wird, das trifft auch auf mich zu. Und überhaupt, so beim Nachdenken, wird mir alles schwammiger (also gucke ich ein paar der dazugehörigen Youtube-Filmchen).

Dann lese ich: Macht. Der ausgeprägte Wille, andere zu beeinflussen, gar zu lenken. Das war ganz stark ausgeprägt bei meinem Vater. Dafür hat dort dann auch jedes Verantwortungsbewusstsein gefehlt. (Pygmalion zu spielen hat keinen Zweck, ergibt nur Ärger.)
Heisst für mich, ein starker Machtwille ist nicht per se gut. Aber stimmt denn, dass - im Umkehrschluss -, wer gerne Verantwortung trägt, dann keinen Machtwillen hat? Ich stimme damit nicht überein.

Ich komme mir jetzt doch vor wie beim Lesen eines Horoskops: Erst wirkt es schlagend, dann nur noch schwammig.