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Lindor ist keine Sünde wert.

Zu Weihnachten habe ich eine Packung - so eine grosse Schachtel - Lindor geschenkt bekommen. Oh, die Dinger sind schlimm! Aussen Schokolade, innen Schokocreme, sehr verführerisch. Man isst sie unkontrolliert. Fett, Zucker, viel. Das ist keine Sünde wert.

Einen Freund habe ich gebeten, mir die Dinger nicht mehr zu schenken (ich kaufe sie mir nie, bekomme sie geschenkt). Er hat es trotzdem wieder gemacht. Ich habe sie wieder angenommen und gegessen. Das nächste Mal werde ich sie weiterschenken. So geht das nicht.

Risotto mit lecker Weinchen.

Zu Weihnachten habe ich (unter anderem) ein lecker Weissweinchen geschenkt bekommen, und zwar einen roten Riesling! Der hat eine rote Schale, habe ich jetzt rausbekommen, die Weinfarbe aber ist nicht etwa rosé oder gar rot, sondern weiss.

Erst wusste ich nicht so recht, was damit anfangen, so selten, wie ich Wein trinke. (Das ist das Ding, wenn man nichts gewohnt ist. Ich bin ungern beduselt, noch weniger gerne betrunken, und bei Wein reicht es mir vollauf, ein Viertele zu schlotzen, wenn überhaupt.)
Heute jedoch habe ich die Flasche geköpft (sie kam mit einem praktischen Schraubverschluss daher). Für mein Risotto (noch ohne Reiskocher). Da kamen noch Frühligszwiebeln rein, eine kleingeschnittene Orange, und oben drauf noch Tilsiter (ein harmloser, von der Bückware - Parmesan ist besser, aber ich nehm den nicht aufs Brot, deswegen kommt er bei mir nicht weg). Das war yummy!
Nächstes Mal Parmesan, denn wenn ich den Wein verkoche, dann kann ich mir auch Parmesan leisten. Und einfach puren Risotto-Reis, keine fertige Mischung. (Ich nehme sonst gerne die fertige Mischung, aber - hm, hm - wenn ich dann meinen Reiskocher habe ... )

Floh im Ohr: Der Reiskocher

Eine Bekannte hat sich einen Reiskocher angeschafft. Sie ist ohnehin sehr Japan-affin, von daher waren ihr Reiskocher bekannt. Ich selbst kannte das von einer Freundin, auch sehr Japan-affin. Was ich aber erst durch die Bekannte lernte: Mit Reiskochern kocht man nicht nur Reis, sondern ganze (einfache) Mahlzeiten! One-pot-Meal nennt sich das (so quasi Eintopf).

Sie erzählte mir, dass sie so ein One-pot-Meal nach einer Anleitung auf Youtube gemacht habe. Hach, die Möhren, die sie roh so gar nicht mag, die waren ihr darin so zart geworden! Von zwei Eiern, die sie dazu gegeben hatte, hatte sie mir erzählt. Das sei ihr zwar neu gewesen, aber wenn es so im Rezept angegeben sei, dann habe sie das eben so gemacht.

Viel später, daheim dann, kam mir, dass das fried rice gewesen sein muss, was sie da im Reiskocher zusammengeköchelt hatte. Interessant, denn fried rice mag ich sehr gerne.

Hm, da hatte ich den Floh im Ohr und ging auf Reiskocher-Recherche.
Ich für mich bräuchte keinen grossen. Erst dachte ich, ich habe keinen Stellplatz dafür, aber es lässt mir keine Ruhe. Den werde ich also noch finden. Vllt. das Waffeleisen, das ich sowieso nie benutze, wegräumen, stattdessen einen Reiskocher hintun? Hm, eine Idee.

Bei einem (grossen) Reiskocher ist ein Rezeptbüchlein dabei.
Hm, hm, es gibt also Kochbücher für Reiskocher? Ich bin gleich mal auf die Suche gegangen. Gar nicht so einfach. Mal ist in einem Buch hauptsächlich was zu Quinoa drin (Quinoa interessiert mich nicht), mal ist es hauptsächlich asiatisch (auch wenn ich fried rice mag, so ist die asiatische Küche nicht die, die ich daheim koche). Bis ich fündig geworden bin. Einfache Rezepte, das ist genau meine Kragenweite. Noch habe ich mir das Buch nicht zugelegt, aber wahrscheinlich kommt das.

Nach der Arbeit mich nicht mehr grossartig mit dem Kochen aufhalten müssen, aber doch was zu Abend bzw. für die Mittagspause zu haben (im Lunchpot mitnehmen), das finde ich gut. (Btw, Thermomix ist keine Alternative für mich. Zu gross und zu teuer.)

Mein Weihnachtsessen.

Einfache Küche ist bei mir immer angesagt, lecker und schnell. Für die Feiertage habe ich mir einen Sack Kartoffeln gekauft, im Bioladen (der noch viel grössere Sack im Discounter lohnt sich für mich nicht nur aus geschmacklichen Gründen nicht). Damit könnte ich doch experimentieren, habe ich mir gedacht. Was es auch immer sei, Bratkartoffeln (mit Schinkenwürfeln), Kartoffelsuppe (mit Sahne und Frühlingszwiebeln) oder vielleicht Kartoffelsalat. (An letzteren habe ich beim Einkaufen gar nicht gedacht. Dabei ist das ein traditionelles Weihnachtsessen!) Sahne und Käse habe ich mir mitgebracht und auch Orangen.

Das mit den Orangen kam so: Ich habe ein Suppen- und Eintopfkochbuch (da sind leckere Sachen drin, und ganz einfach zu machen). Irgendwo ist da eine Fenchel-Orangen-Suppe (oder -Eintopf). Das hat mich inspiriert, doch auch mal mit Orange zu kochen. (Nicht nur zum So-Essen, das ist ja olwer, Orange so ohne was.)

Ich freue mich jedenfalls, in aller Ruhe (einfach) zu kochen und zu essen.
Und Ihr so?

fried rice (= gebratener Reis).

Immer wieder freitags gibt es in meinem nunmehrigen Lieblingscafé fried rice (mit Gemüse und Ei) ganz frisch gemacht. Hab ich doch gleich bestellt, denn das mag ich sehr gerne.
Aber glaubt Ihr, ich wäre je auf die Idee gekommen, das mal selbst zu machen? Dieses Wochenende bin ich zu Tat geschritten. Und siehe da, was für ein zauberhaft einfaches Menü! Vollkornreis (weil ich vom anderen Reis nicht satt werde), Gemüse, Ei, Curry, Öl. Sehr lecker.
Ich liebe einfach zuzubereitendes Essen. Dieses hier ist wie für mich gemacht.