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Advent als Aufbruch?

So hatte ich das noch nie gesehen.

Gestern sassen wir zusammen zum Adventssingen. K. hatte Adventsbücher aus dem Herder-Verlag mitgebracht, die mich sehr ansprachen. Er meinte, das sei eine ganze Serie bei denen, jedes Jahr käme ein neues heraus. Wen es genauso interessiert wie mich: Sie heissen "Und es wird leuchten ein Stern". Jedes Jahr ein anderes, mit immer neuen Impulsen, gar nicht lang.

Da drin stand also, dass die Adventszeit, Weihnachten, eine Zeit des Aufbruchs seien. Kam mir ganz neu vor. Eine Zeit der Besinnung, das ja. Auf keinen Fall eine Zeit des Stresses, das will ich nicht mitmachen (auch wenn diese Zeit zum Stress neigt mit Geschenken und Feiern und Jahresabschluss). Aber eine Zeit des Aufbruchs?

Tja, Josef und Maria waren aufgebrochen, ein Kind kommt auf die Welt (der Aufbruch per se), die drei Weisen aus dem Morgenland waren aufgebrochen.

Das passt so gar nicht zum heimeligen Plätzchenbacken, Kerzenanzünden, Familienessen. Ein Aufbruch ist alles andere als klein bei klein.

Doch, ich sollte mal Advent unter dem Aspekt "Aufbruch" betrachten!