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Strickenderweise Löcher in Strickstücken stopfen.

Dieser Methode bin ich vor einiger Zeit im Blog von Lanade begegnet. Ich dachte mir noch, dass das wahrscheinlich ein bisschen trickier ist als beschrieben, hatte es aber nicht weiter verfolgt.

Ein Mitglied der "I make mittens"-Gruppe auf ravelry wies auf ein schönes YouTube-Tutorial hin (alles auf englisch), in dem diese Methode anschaulicher und ins Detail gehend beschrieben wird. Ich ahnte es doch, dass es ein bisschen trickier ist als im Blog beschrieben!

Nun werde ich mich daran machen, meine Pullis wieder heil zu machen.

Abt Notker als Rock'nRoller

Abt Notker Wolf ist ein bekannter Benediktiner, wenn auch Anselm Grün ein noch bekannterer Benediktiner ist. So wurde Abt Notker letztens in hr2 - Doppelkopf interviewt (Man kann nicht vor sich selbst fliehen).

Dabei stellte sich heraus, dass Abt Notker bis zur Auflösung der Band "Feedback" dort E-Gitarre (und auch Querflöte) spielte! Ein rockender Abt, na, das ist wohl 'ne Show, da musste ich auf YouTube gleich mal fahnden.
Das sieht so witzig aus, Feedback mit Help my soul (ab Minute 1:45 etwa) und Abt Notker! Letzerer in seiner schwarzen Kutte, mit riesigem Kreuz vor dem Bauch, ziemlich ruhig dastehend und daneben die Musikerkollegen in diversen Posen.

Beim Auftritt von Deep Purple in Benediktbeuren vor etlichen Jahren waren sie übrigens die Vorband. Der Abt durfte im Verlauf des Konzerts mit Deep Purple für "Smoke on the Water" auf der Bühne stehen (gibt's auch auf Youtube).

Manfred Lütz in SWR1 Leute

Diesen Herrn habe ich letztens kurz als Schnipsel - so als Nachklapp - im Radio gehört (nicht in der eigentlichen Sendung). Da sagte er, dass Trump kein Narzisst, nicht psychisch gestört, sondern schlicht unmoralisch sei.
Weil es Julia auffiel, dass zur Zeit keine Rede von Trump mehr ist - sie hat es getweetet - wurde ich an diesen Radioschnipsel erinnert. Und wollte mehr. Bin tatsächlich auf die Sendung / den Podcast auf Youtube gestossen, in der er das ganz am Anfang gesagt hat.
Der Podcast dauert eine ganze Stunde, und ich habe auch wirklich immer und bis zum Schluss zugehört, was mir sonst schwer fällt.
Manfred Lütz ist nicht nur fundiert und erfahren, er ist auch lustig. So kann man gut zuhören.

Zurück zum Anfang: Herr Lütz ist dagegen, dass man alles und jeden pathologisiert. Klar, man kann hinterfragen, was einen Mörder antreibt. Klar, es können auch psychisch Kranke einen Mord begehen. Doch die weitaus grössere Zahl an Verurteilten, Mordenden sind Normalos, keine psychisch Kranken.
Den Ansatz finde ich gut. Ich selbst bin seit einigen Jahren dazu übergegangen, lieber umgangssprachliche Wörter zu finden als fachspezifische, die ich eh nicht beherrsche.

Manfred Lütz wendet sich auch gegen Ferndiagnosen und begründet, warum. Denn ein Mensch könne sich in der Öffentlichkeit - oder was davon zu sehen ist - ganz anders verhalten als im Zwiegespräch.

Er bringt auch ein eindringliches Beispiel, wie die angebliche Diagnose (Alkoholismus) gar nicht die Ursache ist, sondern bedingt ist durch einen Hirntumor, der zuerst behandelt werden muss, dann kann man weitersehen (so wurde das auch gemacht).

Der Podcast ist gut und es kann sein, dass ich ihn nochmal höre. Bzw. mir die ein oder andere Publikation des Herrn zu Gemüte führe (die Stadtbücherei hat einiges von ihm im Regal).

Buch mit Herz.

Heute ist #indiebookday mit der dazugehörigen Website indiebookday.de. Ich hab's aber erst erfahren, nachdem ich meinen Bücherkauf heute getätigt hatte. Mindestens eines davon ist von einem unabhängigen, kleinen Verlag. Autorin ist Andrea Karimé, ihres Zeichens Kinderbuchautorin. Sie hat das Buch Sterne im Kopf und ein unglaublicher Plan geschrieben. Hach, das Buch ist: Hach! Ein Buch mit Herz, ganz viel Herz. Ich lese ja kaum noch Belletristik, aber dieses gefällt mir, da bleibe ich beim Lesen dabei und lege es nicht wieder weg, ewig ungelesen. So schön zu lesen.

Zum #indiebookday gehört eigentlich dazu, dass man ein Bild vom gekauften Buch macht. Ich will nicht, doch das Cover seht Ihr unter dem letzten Link. Er führt zur Verlagsseite, auf der das Buch beschrieben ist.

Vitamin-D-Mangel und MaiLab

Letztens war ich bei der Endokrinologin. Sie hatte mir Blut abzapfen lassen und dabei - wie immer - aufs Vitamin D geachtet. Ergebnis: Ich habe einen jenseitigen Vitamin-D-Mangel! So heftig, dass die Hausärztin - die den Arztbrief bekam - mir nicht nur ein Vitamin-D-Präparat verordnete, sondern ich soll das in ein paar Monaten wieder kontrollieren lassen. Man muss dazu wissen, dass die Kontrolle von Vitamin D - zumindest beim Hausarzt - eine IGeL-Leistung ist. Die man auch nicht aufgedrückt bekommt (ich weiss, manche Ärzte verkaufen gerne IGeL-Leistungen, aber meine Hausärzte nicht und Vitamin-D-Tests schon gleich gar nicht).
Seit ein paar Wochen bekomme ich also ein Präparat und merke den Vitaminstoss immer noch. Ich hatte in meinem Leben immer mal wieder Vitamin-D-Mangel und die Einnahme der ersten Kapsel merkt man. Es ist einfach ein Vitaminstoss, ich kann es nicht anders beschreiben.
Aber diesmal, diesmal merke ich es auch noch nach ein paar Wochen! Mein Vitamin-D-Mangel muss so heftig sein, dass es sich gewaschen hat.

Eine Internetrecherche habe ich selbstverständlich gemacht. Vitamin-D-Mangel führe zu Müdigkeit, das Calcium für die Knochen wird nicht eingelagert und so. Müdigkeit ist so etwas Unspezifisches, von alleine schliesse ich da nicht auf Vitamin-D- oder sonstigen Mangel. Aber gut, jetzt weiss ich, wieso ich so viel Schlaf brauche!

Die Internetrecherche habe ich mehrmals durchgeführt und heute habe ich mal auf MaiLab geguckt. Gar nicht auf der Suche nach Vitamin D, doch es stellte sich heraus, dass sie ein recht aktuelles Video zu Vitamin D gedreht hat. Ich habe ihre Videos noch nie gesehen. Klarerweise habe ich in dieses Video gleich reingeguckt. (Ein Freund schwärmt immer so von ihren Videos.) Resolut, lebendig und einigermassen zackig präsentiert sie das Thema. Man kann gut folgen, wird unterhalten und schläft nicht ein. Präzise macht sie ihre Aussagen, zielsichere und schlagkräftige Beispiele hat sie.

Ich hatte nicht gewusst, dass um Vitamin D so ein Buhei gemacht wird als sei das ein Allheilmittel. Auf Vitamin D überprüft immer meine Endokrinologin, von alleine mache ich da nichts. Überhaupt habe ich es nicht gerade mit Nahrungsergänzungsmitteln. Je weniger extra Zeug ich schlucken muss, desto besser.
Zurück zum "Allheilmittel": Sie entzaubert den Mythos Vitamin D und stellt ihn auf gesunde Füsse. Mir war das ein bisschen zu wenig, denn ich wollte gerne wissen, ob man bei der Supplementierung vllt. noch extra auf seine Ernährung achten muss. Und was für Schädigungen durch Vitamin-D-Mangel auftauchen. Auf letzteres ist sie etwas eingegangen, aber nicht in der Ausführlichkeit, die ich wollte, denn sie hatte den Fokus auf die Enzauberung des Mythos gesetzt.