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Diäterfahrungen

Julia schreibt über ihre Diäterfahrungen. Zwei Artikel hat sie bis jetzt dazu verfasst, weitere sollen folgen. Am rechten Rand ihres Blogs verlinkt sie auf die Artikelserie, deswegen verlinke ich einfach nur auf ihr Blog.

Im Moment habe ich ihren zweiten Artikel vor Augen. Da schreibt sie über das Hungergefühl bei Diäten. Gleich im ersten Abschnitt konstatiert sie:
Was ist das größte Problem bei der Diät? Der Hunger, ganz einfach. Wenn Du ständig Hunger verspürst, ist die Diät nicht das richtige für Dich.
Das führt sie im Verlaufe des Artikels fundiert weiter aus.

Lesenswert! Bin gespannt auf ihre weiteren Postings zum Thema.

Zuviel Bananen gegessen?

Ob ich zuviele Bananen gegessen habe? Bananen stopfen bekanntlich. Ich kaufe sie nicht oft, aber wenn, dann esse ich gleich mehrere davon. Ich glaube, heute durfte ich büssen. Ich hatte es auf dem Magen und dadurch bedingt Kopfschmerzen.
Das viele gesunde Zeug bin ich nicht so gewohnt (ja, ich sollte mehr Obst und Gemüse essen, aber sutsche piano, ist jetzt mein Eindruck). Gerade - wir haben jetzt Abend - habe ich mir ein paar Doppelkekse reingezogen. Jetzt geht es mir gut!

Familiengeheimnisse enträtseln tut gut.

Bei den wichtigsten zumindest, den Schlüsseldingern. Ah, was sich bei mir setzt und legt! Ich werde immer ruhiger und gelassener. Wunderbar. Das wirkt sich auch sehr positiv auf meinen Blutdruck aus, ich brauche meine Blutdrucktabletten schon längst nicht mehr. Hach!

Sowohl mein Bruder als auch ich als auch meine Mutter hatten nie verstanden, warum das so ein jahrzehntelanger harter Scheidungskrieg war. Klar, wenn ich jetzt uns drei aufzähle und meinen Vater auslasse, dann muss da was an ihm gelegen haben.
Es hat an den Deppen ausserhalb von uns vieren gelegen, die sich nur gar zu gerne eingemischt haben. Boa, war das brutal! Und ja, die waren auf Vaters Seite zu finden (aber nicht an seiner Seite, was ihm nicht klar war). Brutalinskis. Und dachten wohl, es käme ihnen niemand auf die Schliche. Ha!
(Mein Vater lebt nicht mehr, ich kann ihm leider nicht mehr den Marsch blasen. Aber schwer gebüsst hat er es ohnehin, weil so etwas einfach nicht gut gehen kann.)

Ach, ich lass das einfach sich setzen. Schon das Wissen allein wirkt. Dieser himmlische Friede. Wunderbar!

Frau und Handwerk

in der Internetzeitung "Deine Korrespondentin" erschien gerade der Artikel Sei unabhängig und beneidenswert - Warum Frauen selbst Hand anlegen sollten. Ich denke sofort an einige Frauen aus meinem Umfeld, die das tun: Julia vom urbarium, Julia mit ihrer Firma, Petra, ... Eigentlich müsste ich gleich an mich selbst denken, aber ich kann tapezieren nicht leiden (in dem Artikel geht es um eine Baukoordinatorin - nicht mein Ding). Und ich stricke viel, ein typisch weibliches Handwerk (zur Zeit jedenfalls). Ausserdem liebe ich es, gemeinschaftlich mit anderen was zu erarbeiten. Ich glaube, das ist auch eher weiblich.

Doch mein Beruf, das ist ein typisch männlicher, ich bin Ingenieurin. Und ich glaube, in dem Männerladen, in dem ich arbeite, bin ich doch so etwas wie ein role model. So manches Mal wundere ich mich, dass nicht die erfahreneren Kollegen adressiert werden, sondern ich. Jeweils immer von Frauen.

Aber ich kann es verstehen. Es bringt was für die eigene Identität, wenn man es in einem Männerberuf mit einer Frau zu tun hat. Ich weiss das aus eigener Erfahrung. Ich weiss nicht, in was für einer Lebensphase ich war - erwachsen war ich schon - in der ich lauter Ärztinnen hatte (heute ist es bei mir gemischt). Mir tat das damals gut, dass diese Frauen allesamt echt was drauf hatten und das zu erleben. (Umgekehrt ging es einem Freund mit Männern so. Er hat das gebraucht, dass Männer was können, aus schlechter Erfahrung mit Frauen heraus.)

Schuhekauf - ein Graus?

Notgedrungenerweise komme ich gerade vom Schuhekauf zurück. Qualitätsschuhe, bequem, gutes Fussbett, chic. Ich hoffe, sie halten eine Weile. Wenn ja, dann bleibe ich bei der Marke. Wenn nein, dann wechsle ich wieder.

Die vorigen sind heute kaputtgegangen. Es waren Markenschuhe, Seibel. Ich dachte, ich hätte mir was Gutes damit getan. 4,5 Monate sind sie alt, so lange habe ich sie auch schon im Gebrauch. Was heisst: So lange? Nach meinem Empfinden ist das für das Kaputtgehen viel zu kurz!
Ein Riss am rechten Schuh, quer durch, das Wasser von der nassen Strasse drang heute früh darin ein. Grmpf, unangenehmes Gefühl. Ich bin nach Feierabend extra in den Laden getappt (den Kassenbon habe ich noch), weil mir jemand vor Jahren - als ich auch einen Riss in der Sohle hatte, aber keinen Kassenbon mehr - geraten hatte, so etwas zu reklamieren. Aber der Inhaber meinte, da wäre wahrscheinlich nichts mehr zu machen, weil Loch drin.

Die vor den Seibel waren Luftpolsterschuhe von Wolky. Wolky ist superbequem, ganz toll zum Laufen (jedenfalls für mich), aber was ich nicht wusste (und der Händler auch nicht), das war die Luftpolstersohle. Man sah das von aussen nicht, dass das Luftpolster war. Aber die kann nicht einfach so repariert werden. Jedenfalls von meinem hiesigen Schuhmacher nicht. Aber dort habe ich den Tipp bekommen, mich an den Hersteller zu wenden. Die vom Wolky-Shop sind auch sehr nett und hilfsbereit, aber ich musste meine Schuhe zum Besohlen einschicken und sie sind noch nicht zurück.

Davor hatte ich Hartjes, auch schnell durchgelaufen. Hielten eine Saison, immerhin länger als die von Seibel.
Und davor hatte ich die billigeren, die in der Mitte gebrochen waren.

Grmpf, grmpf, grmpf. Ich hoffe, meine Schuhepechsträhne findet ein Ende.