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Fotogruppenerfahrungen: Rolf Markert

Rolf Markert ist der zweite, dessen Antworten ich hier einstelle. Rolf kenne ich aus den Kommentaren im Landlebenblog. Ich lese dort fleissig mit, kommentiere dort aber noch seltener als Rolf. Irgendwie haben sich dort dann unsere Wege gekreuzt und wir sind uns beim Hoster-Wechsel gegenseitig beigestanden.

Hier seine Antworten:

Was fotografierst Du gerne? Wofür interessierst Du Dich fotografisch?
Ich habe kein spezielles Fotothema, ich fotografiere eigentlich alles was mir interessant erscheint. Früher oft Makros (zwischenzeitlich etwas weniger im Fokus), heute Architektur, Tiere (Wildlife weniger, in Tierparks usw. eher), Natur insgesamt, Historien- oder Fantasy-Feste.
Bin für neue Themen aufgeschlossen, habe vor einiger Zeit ein Milchstraßen-Workshop besucht. Nachtfotografie ist aber nicht so mein Ding ;-) 
Ach ja, Workshops besuche ich auch gerne ;-)

Analog oder digital?
Ausschließlich digital.

Wie bist Du zu Deiner Fotogruppe gekommen?
Ich wurde von einer Bekannten gefragt, ob ich mitmachen will.

Was macht Deine Fotogruppe aus? Was macht Ihr so?
Eigentlich nicht mehr viel. Die Gruppe hat sich durch verschiedene Umstände stark dezimiert, wir sind nur noch wenige Mitglieder (derzeit noch drei). Demnächst ist ein Besuch auf einer Bison-Ranch geplant, ansonsten haben wir alles Mögliche unternommen (Milchstraße -ist ja nicht so meins-, Urlaubsfoto eines Mitglieds aus Island oder Namibia angesehen, auch mal eine kleine Lightroom-Einweisung usw.)

Was bedeutet Dir Deine Fotogruppe?
Als wir noch aktiv waren, war mir die Gruppe wichtig. Das hat sich geändert, nachdem wir nicht mehr sehr aktiv sind.

Für und Wider von Fotogruppen aus Deiner Sicht/Erfahrung.
Ist manchmal nicht ganz einfach, die verschiedenen Menschen unter einen Hut zu bringen, die Interessen und fotografischen Genres sind doch sehr unterschiedlich. Aber trotzdem interessant, die verschiedenen Interessen und Genres kennen zu lernen. Auch eigene Interessen können sich dadurch ändern.

Fotogruppenerfahrungen: Ulrike Thomas

Ulrike Thomas gebührt die Ehre des ersten Eintrags, denn sie ist mit unserer manna-Fotogruppe verbunden. Drei aus dieser Fotogruppe (Julia, Walter und ich) hatten vor ein paar Jahren die Fotoausstellung „Vor Ort“ des Mannheimer Kunstvereins besucht und waren von ihren Portraits sehr angetan. Und beschlossen, sie kennenzulernen. Sie hat sich tatsächlich mit dem Fahrrad von Mannheim aus nach Heidelberg aufgemacht und hat uns besucht. Seither sind wir einander verbunden. Besucht gerne ihre Website, denn sie hat mit der Zeit viele interessante Projekte auf die Beine gestellt!

Nun zum Interview:

Was fotografieren Sie gerne? Wofür interessieren Sie sich fotografisch?
Ich habe mich auf Porträts spezialisiert. Dabei interessiert mich weniger das Äußere als die dahinterstehende Persönlichkeit.

Analog oder digital?
Digital.

Wie sind Sie zu Ihrer Fotogruppe gekommen?
Wir haben uns 2013 bei einem Fotokurs von Jessen Oestergaard in Frankreich kennengelernt und uns dort so gut verstanden, dass einige von der Gruppe, die alle aus unserer Region stammen, zusammengeblieben sind.

Was macht Ihre Fotogruppe aus? Was machen Sie so?
Wir machen Fotoexkursionen oder beschäftigen uns mit bestimmten fotografischen Themen. Bei der Auswertung kommt es zu einem sehr befruchtenden kollegialen Austausch, der zur Weiterentwicklung - auch technisch - beiträgt. Inzwischen haben alle eigene Projekte, die sie den anderen vorstellen. Wir besuchen auch gemeinsam Ausstellungen.

Was bedeutet Ihnen Ihre Fotogruppe?
Nach all den Jahren ist eine Art freundschaftlicher Kontakt entstanden. Auch wenn wir uns nicht mehr so oft treffen, freuen wir uns jedes Mal, wenn wir uns sehen.

Für und Wider von Fotogruppen aus Ihrer Sicht/Erfahrung.
Aus meiner Sicht ist eine Fotogruppe immer ein Gewinn, wenn man sich menschlich versteht und wertschätzend miteinander umgeht.

Interviewserie zu Fotogruppenerfahrungen.

Ich werde hier demnächst eine Interviewserie zu Fotogruppenerfahrungen einstellen. Die ersten habe ich schon angeschrieben und bin gespannt, was alles so an Rückmeldung reinkommt.

Meine Motivation? Ich bin selbst Fotogruppenleiterin, nun schon seit einigen Jahren. Meine Vorgängerin – eine Profi-Fotografin - konnte es nicht mehr weitermachen, weil sie ohnehin zu viel machte. So hat Hannah Hebbelmann, die Leitung des manna, mich gefragt, ob ich nicht die organisatorische Leitung übernehmen möchte, zumal noch eine Ehrenamtsvereinbarung von mir vorlag.
Nun bin ich nicht die „Starfotografin“, die andere anleitet. Ich hatte auch sonst keine Erfahrung mit Fotogruppen. Ausserdem war noch Corona. Aber Hannah meinte, ich könne gut organisieren und traute mir das zu. Mit der Zeit wurde ich neugierig, wie andere Fotogruppen so ticken, was die so machen und was sie ausmacht.

Eine Tonwertkorrektur taugt was.

Lange Zeit habe ich das ausgelassen. Doch letztens bin ich auf zwei schöne Erklärvideos von Markus Wäger gestossen (Video 1: Histogramm und Tonwertkorrektur in Affinity Photo, Video 2: Affinity Photo: Kontrollierte Tonwertkorrektur in der Pixel Persona von Affinity Studio)
Markus Wäger gibt schon tolle Tipps. Ich wiederhole sie hier nicht, denn die Videos sind kurz, die kann man sich gerne bei Interesse anschauen. Ich zeige Euch das Ergebnis, denn ich habe daraus gelernt.

Das folgende Bild war ohne Tonwertkorrektur:

Hauptkirche in MG-Rheydt.
Hauptkirche in MG-Rheydt.


Das zweite Bild mit Tonwertkorrektur. Das macht doch gleich was ganz anderes her!

Hauptkirche in MG-Rheydt.
Hauptkirche in MG-Rheydt.


Abgesehen von Histogramm und Tonwertkorrektur gibt er noch den tollen Tipp, die Farbgebung seiner Arbeitsumgebung (bei mir ist das Affinity Photo) umzustellen (und zeigt auch, wie man das macht) von rein schwarz (oder rein weiss) auf was graues. Weil die Farbe der Arbeitsumgebung auch dazu beiträgt, ob man ein Foto als zu hell oder zu dunkel betrachtet.

„Chillen“ ist ein gutes Wort.

Es ist ein gutes Wort, weil es sich nicht nach Nichtstun, sondern nach Tätigkeit anhört. Man frönt dem Müßiggang (um mal zwei alte Wörter zu verwenden), ohne sich zu langweilen. Tausend Dinge spuken im Kopf herum, eines so vergnüglich (mindestens) wie das andere, wenn nicht sogar produktiv, wenn neue Ideen entstehen oder was auch immer geplant wird.

Ich chille gerne, brauche ausreichend Raum dafür. Das habe ich gemerkt, als ich noch eine Fremdsprache lernen wollte. Das hatte nicht so geklappt, weil ich chillen will und es brauche, nicht noch nach der Arbeit was pauken.

Das Foto ist heute beim gemütlichen Plausch mit einer guten Freundin entstanden. Wir hatten es uns im Schatten gemütlich gemacht mit diesem schönen Ausblick.

Schlosshof in Mannheim.
Schlosshof in Mannheim.