Skip to content

Zu einer Beziehung gehören zwei.

Zu einer Beziehung gehören zwei, nicht einer, nicht drei, vier, fünf, ....

Eine Freundin von mir sagt immer, die Eltern seien das Buch, das die Kinder lesen. Das mache ich auch, zumal es väterlicherseits so abstrus war, dass man sich unwillkürlich fragt, was da los war.
Ich dachte immer, ich hätte es mit ihm alleine zu tun, doch nach seinem Tod stellte sich heraus, dass hinter ihm eine ganze Bagage (wer den Ausdruck nicht kennt: Man kann auch "Pack" sagen, besonders in diesem Fall) steckte.

Nehme ich nur ihn allein, so hat er immer eine tolle Vater-Tochter-Beziehung propagiert. Die es nie gab. Ich habe sie nie erlebt.
Nehme ich ihn mit seiner Bagage, so ist es klar, dass er mir schillernd erschien und ein Rätsel. Wenn er nicht authentisch sich selbst lebt, sondern permanent auf andere hört, noch dazu in Dingen, die er tunlichst selbst tun sollte, dann wird er schillernd und rätselhaft. Das ist unbrauchbar für lebendige Beziehungen, fürs gute Miteinander.
Er hat noch dazu massiv dazu eingeladen, sich einzumischen. Ein paar besonders widerliche Exemplare haben dieser Verführung nicht widerstanden.

Dass das mit der guten Beziehung zur Tochter nichts war, kann sich denken, der seinen Verstand beieinander hat. Es gibt ja auch das Sprichwort "Viele Köche verderben den Brei." Das stimmt in Beziehungen auf jeden Fall.

Jeder Wetterbericht sagt was anderes.

Für heute war Regen angesagt. Soweit waren sie sich alle einig. Aber nicht, wann es regnen sollte. War beim einen gerade trocken, schüttete es beim anderen. Ich wollte aber schon genauer wissen, wann ich mit Regen zu rechnen hatte, denn heute streikt der ÖPNV. Ich kann zwar eigentlich mit dem Fahrrad zur Arbeit, aber so ganz uneigentlich habe ich keine Regenklamotten. Einen (sogar mehrere) Regenschirm habe ich, doch fahre mal eine sicher Fahrrad mit geöffnetem Regenschirm in der Hand.
Also bin ich zu Fuss zur Arbeit, aus Sicherheitsgründen.
Hätte ich mir sparen können, es hatte die ganze Zeit nicht geregnet.

Auf der Suche nach der Kopfschmerzursache

Heute bin ich - wie es mir immer mal wieder passiert - mit Kopfschmerzen aufgewacht. Doch diesmal dachte ich, ich sei dem Übel auf den Grund gekommen: Zu wenig getrunken. Denn ich war in der Nacht trockenen Halses aufgewacht und selbst dann hatte ich nicht ausreichend getrunken (müde, wie ich war).

Also, Tante Gugel in Schwung setzen und nachforschen. Stellt sich heraus, dass der Zusammenhang zwischen Kopfschmerzen und mangelnder Flüssigkeit wissenschaftlich nicht belegbar sei! Ha, dabei hatte ich vorher nie von so etwas gehört, bin einfach von mir selbst ausgegangen. So unrecht werde ich dann mit dem Flüssigkeitsmangel nicht haben.

Weitergesucht. Anscheinend gibt es einen Zusammenhang zwischen Kopfschmerz und Hunger / nicht genügend gegessen. Ob dem bei mir so ist? Ich muss es mal beobachten.

Ich habe keine Migräne, so ein Schmerz ist es nicht. (Bin ich froh.) Aber lästig ist es allemal.