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Es wird (fast) nicht hell.

Es schneit.
Schnee auf den Dächern von Heidelberg.


"Wir haben Wintersonnenwende," hat der Kollege am 21.12. gesagt. "Juhu," meinte er, "die Tage werden wieder länger!"
Daran habe ich heute gedacht. Um halb 9 morgens noch hatte ich den Rolladen unten. Es wurde und wurde einfach nicht hell. Trotz Wintersonnenwende.
Kein Wunder: Es schneit! Der Himmel ist völlig bedeckt, es ist um die 0°C und es schneit! Es ist kein dicker Schnee, sondern Puderzucker, der da auf den Dächern liegt. Aber: Immerhin!

70 Bücher in 9 Monaten

Corona haben wir hier in Europe seit ungefähr März 2020 (Mitte März kam der erste Lockdown). In dieser Zeit hat Tony Mortimer, seines Zeichens Songwriter und früher Bandmitglied von East17, eine neue Welt für sich entdeckt: Die Welt der Bücher! Er ist knapp 50 Jahre alt, hat vorher nie ein Buch zu Ende gelesen, aber jetzt frisst er sie regelrecht. 70 Bücher in dieser Zeitspanne, das ist eine stolze Zahl! Nicht etwa nur dünne Dinger, der "Herr der Ringe" und "Harry Potter" waren auch dabei. Er schreibt nun auch sogar selbst ein Buch. Und geht da ernsthaft dran, lässt sich beraten und so. (Durch sein Songwriting hat er ja quasi Übung im Kurzgeschichten schreiben, denke ich. Das baut er nun aus.)

Ich habe die Nachricht im Radio gehört (im Guardian steht sie ausführlicher). Da wollten sie von den Zuhörern wissen, was sie denn zur Zeit so lesen. Hat sich doch glatt ein Zuhörer gemeldet, auch knapp 50, der auch dieses Jahr so richtig durchstartet mit dem Lesen (allerdings nicht so exzessiv wie Tony Mortimer). Meint er, für die Aha-Momente in seinem Leben sorgen jetzt Bücher, früher war das immer das Radio (oho, das war ein Moment des Staunens für mich, denn das Gerede im Radio habe ich immer für Geplapper gehalten, selten horizonterweiternd).